Betriebsweisen im Überblick
Monovalenter Betrieb
Die Wärmepumpe deckt die gesamte Heizlast allein ab – auch beim kältesten Auslegungspunkt (Normaußentemperatur). Kein Zusatzheizer erforderlich.
WP-OPT unterstützt die Auswahl einer geeigneten Wärmepumpe für monovalenten oder bivalenten Betrieb.
Monoenergetischer Betrieb
Die Wärmepumpe wird durch einen elektrischen Heizstab unterstützt. Beide Wärmeerzeuger nutzen Strom – daher „monoenergetisch". Die Wärmepumpe ist bewusst kleiner dimensioniert als die maximale Heizlast. Der Heizstab springt nur an wenigen kalten Tagen im Jahr ein.
Vorteile:
- • Kleinere Wärmepumpe möglich (geringere Investition)
- • Kein zweiter Energieträger notwendig
- • Heizstab nur an wenigen Tagen im Jahr aktiv
WP-OPT berechnet:
- • Deckungsanteil der Wärmepumpe
- • Heizstab-Laufzeit und -Verbrauch
- • Auswirkung auf die Jahresarbeitszahl
Bivalent-alternativer Betrieb
Die Wärmepumpe wird durch einen konventionellen Wärmeerzeuger (Gas, Öl) ergänzt. Unterhalb des Bivalenzpunktes übernimmt der Zusatzkessel allein die Wärmeversorgung, die Wärmepumpe wird abgeschaltet. Zwei verschiedene Energieträger – daher „bivalent".
WP-OPT simuliert diese Betriebsweise und berechnet den Energieanteil beider Wärmeerzeuger sowie die resultierenden Betriebskosten.
Bivalent-paralleler Betrieb
Wärmepumpe und Zusatzheizung arbeiten bei Bedarf gleichzeitig. Die Wärmepumpe läuft weiter und der Zusatzkessel unterstützt bei Spitzenlast. Auch diese Betriebsweise wird von WP-OPT unterstützt.
Was WP-OPT bei bivalenten Systemen berechnet
- • Deckungsanteil der Wärmepumpe an der Gesamtheizarbeit
- • Laufzeiten und Stromverbrauch der Wärmepumpe
- • Laufzeit und Energieverbrauch der Zusatzheizung (Gas, Öl, Heizstab)
- • Jahresarbeitszahl unter Berücksichtigung der gewählten Betriebsweise
- • Betriebskostenvergleich: Wärmepumpe allein vs. mit Zusatzheizung
- • Betriebskostenvergleich mit Öl, Gas, Pellets, Nachtspeicher, Elektro direkt
- • Investitionskostenvergleich unter Berücksichtigung der Lebensdauer, Zinsen und Energiepreissteigerungen
- • CO₂-Bilanzierung für die gewählte Systemkonfiguration
- • Bivalenzpunkt unter Berücksichtigung der erreichbaren Temperatur und Leistung
Dimensionierungspunkt und Wirtschaftlichkeit
Die Wahl des Dimensionierungspunktes hat direkten Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit: Eine kleinere Wärmepumpe senkt die Investitionskosten, erfordert aber mehr Zusatzenergie. Eine größere Wärmepumpe reduziert den Anteil der Zusatzheizung, kostet aber in der Anschaffung mehr.
WP-OPT zeigt die Auswirkungen verschiedener Konfigurationen auf Betriebskosten und Jahresarbeitszahl. So können Sie die wirtschaftlich optimale Kombination für das jeweilige Projekt ermitteln.
Unterstützte Zusatzheizungen
| Zusatzheizung | Betriebsweise | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Elektrischer Heizstab | Monoenergetisch | Spitzenlast an wenigen kalten Tagen, häufig bei Luft-Wasser-WP |
| Gaskessel | Bivalent (alternativ oder parallel) | Bestehender Gaskessel als Spitzenlasterzeuger, Sanierung |
| Ölkessel | Bivalent (alternativ oder parallel) | Bestehender Ölkessel als Ergänzung, schrittweise Umstellung |
Häufige Fragen
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WP-OPT bietet für viele weitere Einsatzbereiche spezialisierte Funktionen:
- • Großwärmepumpen – Gewerbe, Industrie, Mehrfamilienhäuser
- • Gutachter / Sachverständige – Altanlagen prüfen, Unterdimensionierung erkennen
- • Schwimmbadheizung – Ganzjährig oder saisonal
- • Booster-Wärmepumpen – Zweistufige Warmwasserbereitung
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